Kaffeekauf im Internet: Steuerhinterziehung?

Der Rechtsanwalt Udo Vetter berichtet auf seiner Website Lawblog von einem Kaffeekauf im Internet. Wegen 150 Kaffeepads mit einem Gewicht von etwa 1 kg wurde gegen einen Düsseldorfer ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.

Ersteigert hatte der Düsseldorfer den Kaffee in den Niederlanden. Hätte er den Kaffee persönlich über die Grenze transportiert, hätte er 10 kg zollfrei einführen können – im Versandhandel gilt diese Grenze allerdings nicht.

Die Steuernachforderung beläuft sich übrigens auf 2,19 Euro – immerhin sei er vom Hauptzollamt getröstet worden, dass dieses Verfahren – eins von hunderten – wohl eingestellt wird.

Zum Glück wurde die Salzsteuer 2003 abgeschafft.. bitte beachten, dass es neben der Schaumweinsteuer, Branntweinsteuer, Biersteuer, Tabaksteuer und Alkopopsteuer auf alle anderen Produkte die Einfuhrumsatzsteuer gilt!

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