Archiv der Kategorie: Newsletter

Eumex 800 / 401 mit Windows 7 / Vista 64bit konfigurieren (Update)

Entgegen vielen Foreneinträgen besteht auch unter den 64 bit Versionen von Windows 7 und Windows Vista die Möglichkeit die Eumex 401 sowie Eumex 800 Telefonanlagen der Telekom zu konfigurieren.

Das Problem an sich liegt nicht in der Konfigurationssoftware, sondern den USB Treibern der Anlage. Diese wird im Gerätemanager mit einem gelben Ausrufezeichen angezeigt und lässt sich auch nicht mit den auf http://hilfe.telekom.de erhältlichen Treiben installieren.

Mit einem Trick der Computer-Füchse lässt sich aber auch dieses Ärgerniss beheben:

1. Im Gerätemanager mit der rechten Maustaste auf den Eintrag der „Eumex 800“ (bzw. 401) klicken. „Treibersoftware aktualisieren“ auswählen.

2. „Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen“ auswählen

3. „Aus der Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen“ anklicken

4. Als Gerät „Netzwerkadapter“ auswählen

5. Unter „Hersteller“ nun „Microsoft Corporation“ suchen und auswählen, dann auf der rechten Seite „NDIS-kompatibles Remotegerät“ auswählen und mit „Weiter“ bestätigen.

6. Die nun erscheinende Fehlermeldung mit „Ja“ bestätigen

Nun wird der Windows interne Treiber installiert.

Möglicherweise verträgt sich der als Netzwerkadapter installierte Treiber der Eumex 800 nicht mit dem vorhandenen Internetzugang. Es kann passieren, dass durch ein fehlerhaftes Routing evtl. der Internetzugang nicht funktioniert oder man nicht auf die Telefonanlage zugreifen kann. Möglicherweise auch beides…

Helfen können angepasste Routing Tabellen oder das entsprechende Deaktivieren bzw. Aktivieren der Netzwerkadapter.

Wenn Sie nicht wissen, was dies zu bedeuten hat: lassen Sie sich dies von einem Fachmann, z.B. den Computer-Füchsen erklären. Wir programmieren gerne auch per Fernverbindung Ihre Telefonanlage, ein Besuch vor Ort ist nicht generell notwendig.

Update:

Inzwischen ist ein 64bit Treiber verfügbar: http://hilfe.telekom.de/dlp/eki/downloads/Eumex%20Partnermodell%20FEC/Eumex%20401/util_Eumex401_RNDIS64%20Treiber_Vista_Win7_V1.02.msi

Unitymedia: Digitaler Videorecorder in der HD-Box ab 18. Oktober 2010

Die für Oktober angekündigte Videorecorder Funktion für die HD Box des Kabelanbieters Unitymedia, auch genannt DVR oder PVR, soll nach den Planungen von Unitymedia ab dem 18. Oktober 2010 per Softwareupdate an die Geräte ausgeliefert werden.

Aktuell werden Tests mit Testkunden ausgewertet, wenn dieser Test erfolgreich ist kommt das Update.

Die Liefersituation der HD Boxen bleibt allerdings weiterhin schwierig…
Ab der kommenden Woche werden wieder grössere Stückzahlen an die Monteure ausgeliefert, so dass die Verfügbarkeit besser werden sollte.

iPhone 4 ab Oktober bei Vodafone DE

Ende der Exklusivvermarktung: Apple’s Verkaufsschlager iPhone 4 wird ab dem 28. Oktober 2010 auch offiziell über den Anbieter Vodafone erhältlich sein. Ab dem 14. Oktober wird Vodafone eine entsprechende Werbekampagne starten.

Ob das iPhone eine kürzere Lieferfrist hat als bei dem bisherigen Exklusivvermarkter T-Mobile ist allerdings fraglich. Dort hat sich die Wartezeit von 9 (32 GB) bzw. 4 Wochen (16 GB) bislang nicht geändert.

Weiteres berichtet Golem

Ego Shooter ‚1378km‘ im Todesstreifen der Mauer (update)

Der Medienkunststudent Jens M. Stober, Student an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe hat eine Erweiterung, ein so genanntes Mod, zu dem populären Ego Shooter Half-Life 2 erstellt, welche an dem „antifaschistischen Schutzwall“ – der Mauer – spielt.

Bis zu 16 Spieler können gleichzeitig in dem Spiel „1378 km“ gegeneinander antreten und entweder als Republikflüchtling versuchen aus der DDR in den Westen zu gelangen oder als Grenzer die Flucht zu verhindern.

Als Grenzsoldat kann ein Spieler versuchen den „Flüchtling“ festzunehmen oder zu erschiessen. Alternativ kann er die flüchtenden Spieler unterstützen bzw. selbst die Flucht in den Westen antreten.

Sollte der Grenzsoldat einen Flüchtling erschiessen wird ihm zwar ein Orden verliehen, darauf findet er sich allerdings im Jahr 2000 vor Gericht wieder – als Beschuldigter in einem Mauerschützenprozess.

In dem Spiel informieren Kurztexte über die damalige politische und gesellschaftliche Lage.

Das seine Arbeit nicht nur gelobt werden würde, wird Jens M. Stober sicher erwartet haben: Gabriele Hiller, medienpolitische Sprecherin der Linken, bezeichnet das Spiel als zynisch und perfide. Der selben Meinung ist auch Michael Braun, Sprecher der CDU.

Während die Opferverbände protestieren und die Politiker über „1378 km“ schimpfen, sehen das die Dozenten von Jens M. Stober an der Karlsruher Universität für Gestaltung anders.

Das Spiel wurde von diesem als Diplomarbeit eingereicht und bereits bewertet: Note 1

1378 km wird am 3. Oktober veröffentlicht und kann kostenlos von der offiziellen Projektseite http://1378km.de/ geladen werden.

1378(km) – Teaser von Jens M. Stober auf Vimeo.

Update:

Golem.de berichtet: Weitere Politiker äussern sich zum überwiegenden Teil negativ über „1378 km“, Hubertus Knabe, Leiter der Stasi-Gedenkstätte in Hohenschönhausen, hat Anzeige bei der Berliner Staatsanwaltschaft erstattet. Der Vorwurf lautet auf Gewaltverherrlichung.

Update 2:

Wie heise und golem berichten, wurde nach dem Druck aus der Politik und von Opferverbänden die Präsentation und Veröffentlichung des Spiels abgesagt. Diese soll später erfolgen.

WLAN Probleme mit Fritz Box 6360

Bei mir und Technikerkollegen häufen sich Probleme mit der neuen Fritz!Box 6360 – welche seit kurzem von Unitymedia angeboten wird: ausser dem weggefallenen WDS Modus gibt es häufig auch Probleme mit der WLAN Konnektivität.

Obwohl der richtige WPA Code eingegeben wurde, kann ein Laptop bzw. Wlan-fähiger PC oder auch das iPhone keine Verbindung mit der Fritz!Box aufbauen.

Als Workaround ist es möglich unter

Einstellungen > Erweiterte Einstellungen > Wlan

den Punkt „WLAN-Zugang auf die bekannten WLAN-Geräte beschränken“ auswählen.

Daraufhin muss allerdings von jedem Gerät, welches sich mit der Fritz!Box Fon 6360 verbinden soll, die entsprechende MAC Adresse angegeben werden.

Um diese MAC Adresse zu erhalten kann das Tool „ipconfig“ über die Eingabeaufforderung genutzt werden.

Ãœber Start > Ausführen erscheint ein Fenster (falls der Punkt „Ausführen“ nicht im Startmenü angezeigt wird, kann auch die Windows Taste + R gedrückt werden) – in diesem Fenster „cmd“ eingeben, mit Enter bestätigen.

In der Eingabeaufforderung kann dann „ipconfig /all“ eingegeben und wieder mit Enter bestätigen.

Aus den jetzt ausgegebenen Informationen ist nun der WLAN Adapter rauszusuchen – die MAC Adresse wird dort unter „Physikalische Adresse“ aufgeführt.

Mit diesem Trick gelang es laut dem Kollegen T.S. eine Verbindung aufzubauen.

Das generelle Problem mit der 6360 konnte von mir mit zwei neuen Fritz Boxen nachvollzogen werden! Eine dritte, welche von mir gestern verbaut wurde, ist wegen eines anderen Defektes ausgefallen.

Anscheinend sind aber nicht alle 6360 betroffen… hat jemand weitere Infos? Die AVM Fritzbox Hotline war unter 01805-37489269 den Nachmittag über nicht erreichbar – besetzt…

Problematik: AVM Fritz!Box 7270 & 6360 im Repeater Betrieb (WDS) (Update)

WDS, also die Nutzung als Repeater bzw. die Anbindung von Repeatern zur Erhöhung der Wlan Reichweite, wird derzeit in der aktuellen Firmware Version der Fritz!Box 6360 nicht angeboten. Funktionen werden seitens des Herstellers AVM in regelmässigen Abständen mittels Firmwareupdates erweitert, zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann aber nicht gesagt werden ob und wann WDS einprogrammiert wird. Auf der Website des Herstellers AVM (www.avm.de) werden für einige Fritz!Box Versionen so genannte „Labor Versionen“ der Firmware angeboten, dabei handelt es sich um Zusatzfunktionen, die noch nicht in der öffentlichen Version freigegeben wurden. Derzeit gibt es für die noch sehr neue 6360 keine Labor Version, dies könnte sich aber auch in den kommenden Monaten ändern. Diese Firmware Versionen müssen manuell von der Website des Herstellers AVM geladen und eingespielt werden – die Verwendung erfolgt auf eigenes Risiko und ohne Support seitens Unitymedia und AVM. Zum jetzigen Zeitpunkt empfehlen wir, um WDS nutzen zu können, ausschliesslich die Fritz!Box 7170 + Kabelmodem. Um die Reichweite der Fritz!Box zu erhöhen wird von AVM auch ein „Fritz!Wlan Repeater“ als separates Gerät angeboten, dass im IT Fachhandel z.B. bei den Computer-Füchsen (www.computer-fuechse.com) erhältlich ist.

Nachtrag:

Auf Nachfrage teilte AVM mit, dass WDS in einer der kommenden Firmwareversionen integriert wird. Der Zeitpunkt ist allerdings noch nicht absehbar.

Telekom Speedport 700 & 500 Router: Wlan ab Werk unsicher

Die weit verbreiteten Wlan Router W700V sowie W500V der Telekom Hausmarke „Speedport“ verwendet zur Absicherung der Wlan-Verbindungen zwar ab Werk die WPA Verschlüsselung, allerdings ist der verwendete Schlüssel nicht besonders kreativ erstellt worden und somit leicht vorher zu sagen.

Der voreingestellte WPA-Key des Speedport W 700V beginnt stets mit „SP-„, darauf folgen neun hexadezimale Stellen. Fünf dieser Stellen lassen sich offenbar aus dem Funknetz-Namen (SSID) und der MAC-Adresse der WLAN-Schnittstelle berechnen. Diese beiden Informationen lassen sich leicht aus dem Funkverkehr des Routers entnehmen. Von den verbleibenden vier Stellen enthalten zwei stets denselben Wert, sodass einem Angreifer nur drei Stellen des WPA-Keys unbekannt sind. Da hier nur hexadezimale Ziffern vorkommen, muss er nur 4096 (163) Schlüssel ausprobieren – was mit einem Skript schnell zu erledigen ist.

http://www.heise.de/security/meldung/WPA-Key-von-Speedport-Routern-zu-einfach-1062911.html

Mit ähnlichen Problemen haben auch der Router Hersteller Speedtouch, der Irishe Anbieter Irecom und vom Hersteller Netgear für den britischen Anbieter „Sky“ hergestellte Router zu kämpfen.

Die Speedport 700 Router waren bereits schon einmal negativ aufgefallen, da sie einen nicht dokumentierten Zugang hatten, über welchen man die Router über das Internet konfigurieren konnte.

Nutzer der Speedport 500 und 700 Router sollten dringend die Wlan Verschlüsselung ändern: ein mindestens 16- stelliges WPA/WPA2 Passwort aus Klein- und Grossbuchstaben sowie Zahlen ist erforderlich. Keinesfalls sollten Worte, Namen, Ortsnamen oder Ähnliches verwendet werden, da diese mit „Wörterbuchangriffen“ schnell ausprobiert werden können.

Ausserdem sollte das Betriebssystem des Routers auf Aktualität überprüft und ggf. aktualisiert werden. Die neue Firmware findet man in der Regel auf der Website des Herstellers.

Sollten Sie Hilfe benötigen kontaktieren Sie uns bitte: wir helfen Ihnen gerne weiter!

Schwarzsurfen in fremden ungesicherten Wlans ist keine Straftat

In einem Urteil des Amtsgericht Wuppertal wurde entschieden, dass man sich nicht strafbar macht, wenn man ohne das Wissen des Anschlussinhabers in einem unverschlüsselten Wlan surft. In einer früheren Entscheidung kam das Gericht noch zu einem anderen Ergebnis.

Golem.de: „Im konkreten Fall wurde dem Tatverdächtigen vorgeworfen, sich im August 2008 mit seinem Laptop mittels einer drahtlosen Netzwerkverbindung in ein offenes WLAN eingewählt zu haben, um ohne Erlaubnis und ohne Zahlung eines Entgelts darüber das Internet zu nutzen. „Dieses Verhalten ist jedoch nicht strafbar“, so das Amtsgericht Wuppertal in einem von der Kanzlei Ferner veröffentlichten Urteil (20 Ds-10 Js 1977/08-282/08) vom 3. August 2010. Die Kanzlei vertritt den Beschuldigten.

Das sogenannte Schwarzsurfen erfülle weder den Tatbestand des unbefugten Abhörens von Nachrichten nach §89 I 1 TKG noch des unbefugten Abrufens oder Verschaffens personenbezogener Daten nach §§44, 43 II Nr.3 BDSG, heißt es in dem Urteil. Damit korrigiert das Amtsgericht Wuppertal seine eigene Entscheidung vom 30. April 2010 ausdrücklich. „

Microsoft schließt 18 gefährliche Sicherheitslücken

Zum Patchday im August veröffentlicht Microsoft elf Patches für die Windows-Plattform veröffentlicht, welche insgesamt 23 Fehler zu beseitigen. Ausserdem wurden fünf gefährliche Sicherheitslücken im Internet Explorer und fünf gravierende Sicherheitslöcher in der Office-Software beseitigt. Insgesamt sollen 14 Patches 34 Sicherheitslücken beseitigen.

Apples Multitouch-Mausersatz für den Desktop

„Das Glas-Trackpad von Macbooks ermöglicht eine flüssige Multitouchbedienung, die auch Desktoprechnern gut stehen würde. Mit dem Magic Trackpad will Apple genau das bieten. Wir haben das Trackpad unter Mac OS X und Windows getestet.
Apples Magic Trackpad ist ein alternatives Eingabegerät, das vor allem Mac-Nutzer ansprechen soll. Es eignet sich für einige Situationen, in denen eine Maus nicht infrage kommt, etwa auf dem Sofa, wenn es gerade keine maustaugliche Oberfläche gibt. Zudem bietet das Magic Trackpad alle Gesten, die der Macbook-Nutzer bereits von seinem Glas-Trackpad kennt.“ Quelle: Golem

Mein Tipp: Bilder und Videos dazu anschauen. Preis 69 $ bzw. 69 Euro.