Werkzeugkauf bei ebay: Hehlerei

March 11th, 2007

Gegen 280 Personen hat die Staatsanwaltschaft Bückeburg Ermittlungen eingeleitet: die Gewinner von ebay Auktionen haben Werkzeuge knapp unter dem Ladenpreis ersteigert.

Spiegel Online zitiert:

Die neuen und originalverpackten Werkzeuge seien bei Ebay zu einem Mindestgebot von einem Euro angeboten worden. Deshalb hätten die Käufer Verdacht schöpfen müssen, sagte Staatsanwältin Bauer. Zwar hätten die Werkzeuge letztlich Preise knapp unter dem Listenpreis erzielt, doch der schließlich erreichte Preis sei unerheblich, erklärte die Ermittlerin.

Nach dieser Logik: (vermutlich) geklaute Autos, (vermutlich) geklaute digitale Spiegelreflex Kameras + Zubehör und (vermutlich) geklaute Briefmarken

Kaffeekauf im Internet: Steuerhinterziehung?

March 11th, 2007

Der Rechtsanwalt Udo Vetter berichtet auf seiner Website Lawblog von einem Kaffeekauf im Internet. Wegen 150 Kaffeepads mit einem Gewicht von etwa 1 kg wurde gegen einen Düsseldorfer ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.

Ersteigert hatte der Düsseldorfer den Kaffee in den Niederlanden. Hätte er den Kaffee persönlich über die Grenze transportiert, hätte er 10 kg zollfrei einführen können – im Versandhandel gilt diese Grenze allerdings nicht.

Die Steuernachforderung beläuft sich übrigens auf 2,19 Euro – immerhin sei er vom Hauptzollamt getröstet worden, dass dieses Verfahren – eins von hunderten – wohl eingestellt wird.

Zum Glück wurde die Salzsteuer 2003 abgeschafft.. bitte beachten, dass es neben der Schaumweinsteuer, Branntweinsteuer, Biersteuer, Tabaksteuer und Alkopopsteuer auf alle anderen Produkte die Einfuhrumsatzsteuer gilt!

Post von ebay, IKEA, BKA, 1&1, GEZ, Quelle und Single.de

March 11th, 2007

Wöchentlich werden neue Wellen von E-Mails über das Internet verschickt, die vorgeblich von sehr bekannten Firmen oder Institutionen verschickt wurden.

Die Gemeinsamkeit dieser E-Mails liegt in den Interessen des wahren Absenders: Die Emfänger sollen diese E-Mail öffnen sollen dazu verführt werden die enthaltenen Anlagen zu öffnen. Diese sind in der Regel ausführbare Dateien, die zur Tarnung häufig mit zwei aneinandergehänten Dateiendungen versehen wurden.

Leider ist es bei Windows Betriebssystemen wie “Windows 98″, “Windows 2000″ und “Windows XP” von Haus aus eingestellt, dass bekannte Dateiendungen ausgeblendet werden. So wird aus der zugeschickten Datei “Rechnung.pdf.exe” ein “Rechnung.pdf” – eine scheinbar harmlose PDF Datei.

Ausserdem ist es bei den genannten Betriebssystemen von Haus aus so vorgesehen, dass die Benutzer mit vollen Systemrechten an dem Computer arbeiten, mit wenigen Handgriffen – von denen man im täglichen Betrieb nicht eingeschränkt wird – kann das Computersystem stark geschützt werden.

Würden Sie dem Gärtner die Generalschlüssel für Ihr Haus überlassen, wenn auch ein Schlüssel für die Gartenhütte reichen würde? Sicher nicht.

Seit Jahren ist es bekannt, dass kriminelle Computer-Hacker versuchen Ihren Computer mit Schädlingen, die Ihnen per E-Mail zugeschickt wurden, zu infizieren. Was anfangs dilettantisch geschrieben wurde und mit Rechtschreib- sowie grammatikalischen Fehlern überhäuft war, wird heute hochprofessionell gesteuert und ausgenutzt.

Wir überall geht es auch bei diesen Angriffen auf Ihren Computer nur um eines: Geld!

Entweder ist es das Ziel Ihr Bankkonto zu plündern (eine Gefahr, die man nicht unterschätzen sollte), die Seriennummern Ihrer Software auszulesen, Ihren Computer für den Versand von Werbe E-Mails zu benutzen oder gemeinsam mit anderen infizierten Computern die Netzwerke großer Firmen anzugreifen, wenn diese sich entweder einer Erpressung wiedersetzt und kein Schutzgeld gezahlt oder Mitbewerber dafür gezahlt haben.

Deshalb: schützen Sie Ihren Computer, Ihre Daten und sich selbst – oder lassen Sie dies von den Computer-Füchse durchführen. Reagieren Sie kritisch auf E-Mails, die Sie nicht erwarten oder die Sie verwundern. Rufen Sie im Zweifel die Website des angeblichen Absenders auf, diese informieren in der Regel darüber, dass unter ihrem Namen E-Mails verschickt werden und nutzen Sie Virenscanner, die Schädlinge auch in E-Mails zuverlässig erkennen und eliminieren können.

Solche Virenscanner sind bereits für 20 Euro im Jahr erhältlich – eine sinnvolle Investition!

Bei Fragen und Problemen mit Viren, Werbe E-Mails und anderen Problemen rund um Ihren Computer stehen Ihnen die Computer-Füchse gerne zur Verfügung.

Musik aus dem Scanner

March 11th, 2007

Was die Entwickler von Scannern früher als Spass in die Steuerungssoftware eingebaut haben, wird heute von findigen Technik-Bastlern zum Spass fortgesetzt: Musik aus dem Scanner.

Wer kennt sie nicht, die surrenden und summenden Geräusche, die entstehen, wenn ein Scanner Bilder, Texte und Grafik abtastet, diese Töne können über eine geschickte Kombination zu Stücken von van Beethoven oder Vivaldi komponiert werden.

Dies klappt aber nicht mit jedem Scanner, in der Software der Baureihen Scanjet 4c respektive 4p sowie 5100c des Herstellers HP ist bereits eine entsprechende Funktion integriert, die mit einem Programm namens Scanjetplay aktiviert werden kann.

Ähnlicht Tricks sind übrigens auch über einen Tintenstrahldrucker möglich, allerdings wäre es bei den hohen Kosten für die Druckertinte günstiger, sich einen entsprechenden Scanner zu kaufen.

Gesetzesänderung: Datenschutzerklärung ab März Pflicht auf Website

February 14th, 2007

Wie der Rechtsanwalt Udo Vetter auf seiner Website www.lawblog.de schreibt, sei eine Datenschutzerklärung auf der Website eines Unternehmens ab März 2007 Pflicht.

Eine Mustererklärung haben die Anwälte der Website www.law-blog.de veröffentlicht.

Gesetzesänderung: Pflichtangaben in E-Mails für Kaufleute

January 22nd, 2007

Bislang waren Kaufleute nur dazu verpflichtet gewisse Pflichtangaben auf Geschäftsbriefen anzugeben. Nach einer Gesetzesänderung, die am 1. Januar 2007 in Kraft trat, sind diese Pflichtangaben nun auch in E-Mails zu führen. Die entsprechenden Gesetzestexte wurden insoweit angepasst, dass sie nun für Geschäftsbriefe “gleichviel welcher Form” gelten.

Weitere detailierte Informationen bietet Rechtsanwalt Christian Solmecke auf seiner Website

Haft für deutsche Dialer-Kriminelle

January 14th, 2007

Den beiden Angeklagten wurde vorgeworfen, mehr als 100.000 Computer mit einem Trojaner (Virus) infiziert zu haben, der über eine 0190-Telefonnummer auf eine pornografische Website zugriff. Die beiden Männer erbeuteten von Juli 2002 bis September 2003 insgesamt über 12 Millionen Euro.

Die beiden Männer wurden zu einer 4 jährigen bzw. 39 monatigen Haftstrafe verurteilt, bereits im vergangenen Sommer wurden in diesem Fall zwei andere Männer zu Haftstrafen von 18 und 22 Monaten verurteilt.

Anrufe zu Marktforschungszwecken ohne Einwilligung zulässig

January 14th, 2007

Da eine repräsentative Forschung nur durch Telefonanrufe möglich sei, dürfen Marktforschungsunternehmen Bürger auch ohne deren vorherige Einwilligung zu Hause anrufen. Dies hat jüngst das Amtsgericht Frankfurt am Main entschieden (Az. 32 C 1115/06-22). Anschlussinhaber würden bei solchen Erstanrufen nur gering belästigt. Die Erhebung von Telefonnummern zur anschließenden Kontaktaufnahme ist auch ohne vorherige Einwilligung nach Paragraph 28 Absatz 1 Nr. 2 des Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zulässig. Nach dieser Erlaubnisnorm dürfen personenbezogene Daten wie etwa Telefonnummern erhoben werden, wenn das Unternehmen daran ein berechtigtes Interesse vorweisen kann und die Belange des Betroffenen nicht überwiegen.

Quelle und weitergehende Informationen: http://www.heise.de/newsticker/meldung/83627

E-Mail mit angeblicher GEZ Rechnung: Trojaner

January 14th, 2007

Im laufe der letzten Stunden verschickten unbekannte Personen E-Mails, die angeblich von der Gebühreneinzugszentrale stammen und Trojaner (für den Computer schädliche Programme -> Virus) beinhalten.

Es wird dringend davor abgeraten diese E-Mails zu öffnen!

Diese Schädlingswelle zielt auf Personen, die von der neuen Rundfunkgebührenpflicht auf internetfähige Geräte.

Diese angebliche GEZ Rechnung verlangt die Zahlung eines hohen dreistelligen Betrages und soll die Empfänger wohl derart schocken, dass Sie den Anhang der E-Mail öffnen.

Noch wird der neue Schädling von den wenigsten Virenscannern gefunden, in den nächsten Stunden werden aber hoffentlich alle Hersteller von Antivirensoftware ihre Viren-Signaturen aktualisiert haben, deshalb ist ein Update des Virenscanners vorzunehmen.

Google Earth von Terroristen genutzt?

January 14th, 2007

Laut einem Bericht des Daily Telegraph wurden bei Durchsuchungen im Irak Ausdrucke von Satelitenbildern der Software “Google Earth” gefunden. Diese Satelitenbilder würden britische Militärstützpunkte im Irak zeigen und seien vermutlich bei Angriffen auf das Lager verwendet worden.

Google Earth ermöglicht das betrachten von nahezu dem ganzen Planeten Erde. Für zahlreiche Gebiete stehen außerdem Strassenkarten zur Verfügung. Wer vor dem nächsten Urlaub schon einmal die Lage des Hotels prüfen möchte oder das eigene Haus von oben sehen möchte, kann dies auch ohne die (kostenlose) Software von google machen. Auf der Website http://maps.google.de kann auf das selbe Kartenmaterial zugreifen.